Therapiezentrum Levern
Heike Tiemann
Am Heilbad 26
32351 Stemwede

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Fax: (05745) 30 00 48
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News

Der Traum vom gesunden Rücken

Rückenschmerzen sind längst zur Volkskrankheit Nr. 1 geworden. Oft werden die Ursachen dafür in falscher Belastung, zu langem Sitzen oder einer Vielzahl anderer Faktoren im Tages- und Arbeitsablauf vermutet. Doch auch wenn die Wachphasen wichtige Anhaltspunkte liefern, kommt der Schlaf oft zu kurz bei der Ursachensuche. Denn wie man sich bettet, so schläft man nicht nur, sondern so schützt man auch seinen Rücken. Die AGR gibt Ihnen wichtige Informationen und Impulse für mehr Rückengesundheit. Damit Ihre Nächte wahre Träume für den Rücken werden.

Rückengerechtes Liegen will gelernt sein. Allerdings ist das Empfinden, was bequem und was unbequem ist, Ausdruck unserer Wirbelsäule und der daraus resultierenden Gewöhnung an Körperhaltungen. Die Wirbelsäule soll in der Rücken- und Seitenlage so liegen, wie es ihrer natürlichen Form im aufrechten Stehen entspricht. Leider schlafen viele von uns immer noch in wenig ergonomischen oder durchgelegenen Betten, was oftmals die sprichwörtliche Grundlage der Rückenprobleme ist. Die meisten liegen auf einem herkömmlichen, in jeglicher Hinsicht veralteten Lattenrost. Die aktuelle Bettentechnik arbeitet heute mit einer Flügelfederung, bietet individuell verstellbare Komfortzonen und sorgt so für die geeignete Basis unter der gewählten Matratze. Diese sollte Ihnen ebenfalls eine optimale Anpassung, Flexibilität und Entlastung sowie Unterstützung für einzelne Körperzonen bieten.

Liegen hat ab jetzt System

Untersuchungen zeigten, dass eine günstige Haltung der Wirbelsäule im Liegen am besten auf einer flexiblen Unterfederung mit einer darauf abgestimmten Matratze erreicht wird. In dieser Liegehaltung können sich Körper und Geist im Schlaf optimal regenerieren. Das gilt natürlich auch für die Bandscheiben. Je weniger Belastungen sie im Liegen erfahren, desto besser können sie die benötigte Nährflüssigkeit aufnehmen. Und auch Ihre Muskulatur profitiert von der entspannten Liegeposition.

Darum sollte Ihr Bett Ihre unbewussten, natürlichen und erforderlichen nächtlichen Bewegungsabläufe und Lageveränderungen unterstützen. Bis zu 60 Mal wechseln wir pro Nacht die Schlafhaltung. Obwohl dies alles seit langem bekannt und besonders für Menschen mit Rückenbeschwerden wichtig ist, haben sich moderne Bettsysteme noch längst nicht überall durchgesetzt. Sie sind bisher nur in rund einem Drittel der deutschen Haushalte vorhanden. Welche Systeme sich besonders eignen, erfahren Sie sowohl bei der Beratung im Fachhandel sowie bei der Berücksichtigung von Qualitäts- und Gütesiegeln, wie dem der AGR. Und hier finden Sie kompetente Beratung in Ihrer Nähe: www.agr-ev.de/fachgeschaefte

Entspannung ist Kopfsache

Matratze und Lattenrost sind ausgewählt, nun fehlt noch das richtige Kopfkissen. Auch hier kommt es auf Ihre individuellen Bedürfnisse an: Sind Sie Seitenschläfer oder Rückenschläfer, soll es fest oder besser etwas weicher sein? Alles Fragen, die Sie sich stellen sollten, bevor Sie sich zur Nachtruhe betten. Tatsächlich hat das Kopfkissen erheblichen Einfluss auf unsere Halswirbelsäule und sollte Kopf- und Nackenbereich optimal stützen und entlasten, um verspannten Schultern oder Nacken vorzubeugen, optimal sind Maße von 40 x 80 cm. Zusätzlich sollte das Kissen über verschiedene Aufbauten oder andere variable Füllungen verfügen. Dadurch werden die Einsinktiefe und die Höhe reguliert und das Kissen kann sich Ihren persönlichen Bedürfnissen gut anpassen. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie sich beim Kissenkauf im Fachhandel beraten lassen. Dort können Sie Probeliegen und schauen, was sich am bequemsten für Sie anfühlt. Weitere Infos rund um das richtige Kissen finden Sie auf www.agr-ev.de/nackenstuetzkissen

Da muss frische Luft ran

Egal, für welches System und für welche Matratzenvariante Sie sich entscheiden, es gibt weitere Faktoren, die der Rückengesundheit zu Gute kommen. Es sollte beispielsweise für genug Platz gesorgt werden. Für die nötige Bewegungsfreiheit ist eine ausreichende Bettgröße erforderlich. Ihr Einzelbett sollte mindestens 100 cm breit sein, zudem ist es ratsam, dass Ihr Bett mindestens 20 cm länger ist als Ihr Körper. Je nach Körpergröße ist eine Betthöhe von 45 bis 55 cm ideal. Sie erleichtert das Aufstehen und Hinlegen. Das Klima im Schlafraum sowie im Bett ist ein weiterer entscheidender Aspekt. Das richtige Bettsystem schafft auch das richtige Schlafklima und begünstigt so ebenfalls die Muskelentspannung zur verbesserten Sauerstoffaufnahme. Wer ganz nebenbei auch auf das Bettklima unter der Bettdecke achtet, macht´s richtig! Denn nicht nur Fußbodenkälte oder Warmluft beeinflussen den Schlaf, sondern auch die Bettdecke. Mit einer thermoregulierenden Bettdecke lässt es sich viel leichter einschlummern und die ganze Nacht erholsam durchschlafen. Denn wer friert, kommt ebenso wenig zur Ruhe, wie Menschen, die in der Nacht übermäßig viel schwitzen. So entsteht schnell ein Teufelskreis: Wenn es zu warm ist, schieben wir reflexartig die Bettdecke zur Seite. Ist nun der Körper der Zugluft ausgesetzt, kühlt er schnell aus, was zu Verspannungen und Muskelverhärtungen führen kann. Gleiches gilt, wenn Sie frieren. Weitere Infos dazu gibt es unter www.agr-ev.de/bettdecken

Sie sehen: Letztendlich entscheidet das Zusammenspiel aus vielen verschiedenen Faktoren, ob Sie gut erholt und rückengerecht die Nacht verbringen. Die Stellschrauben reichen vom Lattenrost und der Matratze, die sich jeder Wirbelsäule anpassen sollten, dem Kopfkissen und der Decke über das ideale Raum- sowie Bettklima und das subjektive Wohlgefühl. All dies sind wichtige Aspekte, um einen gesunden Rücken zu fördern und vorhandene Schmerzen zu lindern, beziehungsweise sie gar nicht erst aufkommen zu lassen. Infos dazu finden Sie unter www.agr-ev.de/betten

Ergotherapie studieren: Sommerschule vom 11. bis 17. Juli

In der digitalen Heidelberger Sommerschule für Ergotherapie vom 11. bis 17. Juli erfahren Studieninteressierte, wie diese Disziplin Menschen mit einer körperlichen oder mentalen Einschränkung hilft, in den Alltag zurück zu finden. Die Teilnahme ist kostenfrei möglich, Anmeldung bis zum 28. Juni unter www.hochschule-heidelberg.de/sommerschule-ergo.

Den Pullover allein anziehen, die Schuhe selbst zubinden – das war für Lisa nach einem Schlaganfall ein Ding der Unmöglichkeit. Nach zwei Monaten Ergotherapie jedoch schaffte sie ihre erste Schleife. Wie ihr geht es vielen: Vom Kleinkind bis ins hohe Alter hinein helfen Egotherapeut:innen Menschen, die aufgrund eines Unfalls, durch eine Krankheit, psychische Probleme oder eine Behinderung körperlich oder mental so stark eingeschränkt sind, dass sie bestimmte Handgriffe und Bewegungen nicht (mehr) durchführen können.

„Es ist toll zu erleben, wie Patienten wie Lisa so überaus glücklich sind, nun wieder selbstständig das Haus verlassen zu können, ohne auf Unterstützung angewiesen zu sein!“, berichtet Eliane von Gunten, akademische Mitarbeiterin im Bachelor-Studiengang Ergotherapie an der SRH Hochschule Heidelberg. Sie erklärt: „Die Ergotherapie ist eine spannende Mischung aus Medizin, Psychologie, aber auch praktischer Tätigkeit. Im Studium lernen unsere Studierenden, diese Praxis mit der Forschung zu verbinden und praktisch darauf aufzubauen.“

Bei der digitalen Heidelberger Sommerschule für Ergotherapie vom 11. bis 17. Juli können Studieninteressierte selbst ausprobieren, wie es sich anfühlt als Ergotherapeut:in zu arbeiten. Das Ergotherapie-Team der SRH Hochschule Heidelberg führt die Interessierten in das Berufsbild ein. Anhand praktischer Anwendungsbeispiele und Selbsterfahrungen zeigen sie, wie diese Disziplin den Patient:innen hilft, in den Alltag zurück zu finden. Die Sommerschule wird gefördert vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amtes. Die Teilnahme ist kostenfrei möglich, Anmeldung bis zum 28. Juni unter www.hochschule-heidelberg.de/sommerschule-ergo.

Reha-Angebote für Jugendliche und Erwachsene mit angeborenem Herzfehler

Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler weist auf die Bedeutung spezieller Reha-Angebote für chronisch herzkranke Jugendliche und Erwachsene hin

„Gerne hätte ich in meiner Jugendzeit schon ein passendes Reha-Angebot für mich gehabt. Dann hätte ich mich sicherlich früher mit meiner chronischen Erkrankung auseinandergesetzt und mir wäre so mancher Besuch in einer Notaufnahme erspart geblieben. Aber Reha-Programme dieser Art gab es – im Gegensatz zu heute - damals leider noch nicht.“ So wie Tobias Biermann, einer von 330.000 Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler in Deutschland, kurz EMAH, dürften es viele Betroffene empfinden. Denn nicht selten müssen Menschen wie Biermann, der als Vorstandsmitglied des Bundesvereins Jugendliche und Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (BV Jemah e.V.) aktives Mitglied im Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler (ABAHF) ist, im Verlauf ihres Lebens erneut mittels Herzkathetereingriff oder Operation behandelt werden. Hinzu kommen berufliche und familiäre physische und psychische Belastungen und enorme zusätzliche Belastungen durch die Corona-Pandemie, so dass eine für diese Patientengruppe geeignete Rehabilitationsmaßnahme sinnvoll ist, um die Patienten zu stabilisieren. „Anhand der Entwicklung bei den EMAH-Patienten ist bekannt, wie wichtig Reha-Angebote dieser Art insbesondere in der Übergangsphase vom Jugendlichen- ins Erwachsenenalter sind. Leider werden diese noch zu wenig genutzt“, betont der Sprecher des ABAHF, Kai Rüenbrink. Informationen rund um das Thema Rehabilitation für Menschen mit angeborenem Herzfehler bietet die Deutsche Herzstiftung in dem Ratgeber „Leben mit angeborenem Herzfehler. Ein Leitfaden“, kostenfrei anzufordern unter www.herzstiftung.de/emah-ratgeber oder per Tel. 069 955128400 (E-Mail: bestellung@herzstiftung.de).

Tückische Übergangsphase Der Übergang vom Jugendlichen- ins Erwachsenenalter, die sogenannte Transitionsphase, stellt einen unter Umständen besonders belastenden Lebensabschnitt dar. Die jungen Erwachsenen müssen nach Jahren einer meist von den Eltern begleiteten kinderkardiologischen Versorgung lernen, die Verantwortung für ihre chronische Erkrankung selbst zu übernehmen und eigenständig ihre regelmäßigen Kontrolltermine zu organisieren und umzusetzen. Nicht selten sind die jungen Patienten damit überfordert, verdrängen ihre Erkrankung mit zum Teil dramatischen Folgen. Erst bei ernsthaften gesundheitlichen Einschränkungen findet diese Patientengruppe wieder den Weg zu ihrem EMAH-Spezialisten – nicht selten zu spät mit schwerwiegenden, gar lebensbedrohlichen Komplikationen.

Geschützter Rahmen erlaubt es, Grenzen auszuprobieren Für Erwachsene über 28 Jahren stehen leider nur wenige qualifizierte Rehabilitationsplätze in Deutschland zur Verfügung. Im Gegensatz dazu werden die vorhandenen Angebote für Jugendliche nur unzureichend angenommen, teils aus Unwissenheit, teils wird die eigene Erkrankung nicht gerne in den Vordergrund gestellt. „Aus diesem Grund möchten wir als Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler anlässlich des Tages des herzkranken Kindes auf die Bedeutung dieses Therapiekonzeptes aufmerksam machen“, betont ABAHF-Sprecher Rüenbrink.
„Unsere Patienten sind dabei außerordentlich dankbar, dass sie in der Reha ihre Grenzen erlernen und erleben können und sind damit sehr gut gewappnet, nach der Reha wieder gestärkt und motivierter denn je am sozialen und beruflichen Leben trotz meist palliativer Situation teilzunehmen“, unterstützt Dr. med. Philipp Bludau, Ärztlicher Leiter und Chefarzt der Kinderkardiologie in der Nachsorgeklinik Tannheim gGmbH die Initiative des ABAHF. Wünschenswert wäre, dass möglichst viele Betroffene dieses wertvolle Angebot für sich nutzen, um damit eigenverantwortlich ein Fundament für ihre psychische und physische Gesundheitsentwicklung/Gesundheit in der Zukunft zu setzen.

Das Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler (ABAHF) Um in der Öffentlichkeit mit einer Stimme für eine bessere Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern und deren Familien einzutreten und ihnen noch effektiver zu helfen, haben sich 2014 auf Initiative der Deutschen Herzstiftung e. V. sechs bundesweit tätige Patientenorganisationen zum „Aktionsbündnis Angeborene Herzfehler“ (https://www.abahf.de/) zusammengeschlossen. Die Organisationen sind: Bundesverband Herzkranke Kinder e.V., Bundesvereinigung Jemah e.V., Fontanherzen e.V., Herzkind e.V., Interessengemeinschaft Das Herzkranke Kind e.V. und die Kinderherzstiftung der Deutschen Herzstiftung e.V.
Etwa 8.500 Neugeborene mit angeborenem Herzfehler kommen in Deutschland jährlich zur Welt. Heute erreichen rund 90 % dieser Kinder dank der Fortschritte der Kinderherzchirurgie und Kinderkardiologie das Erwachsenenalter. Die Zahl der Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler (EMAH) in Deutschland wird auf 330.000 geschätzt.

Ratgeber für EMAH Informationen rund um das Thema Rehabilitation für Menschen mit angeborenem Herzfehler bietet die Deutsche Herzstiftung in dem Ratgeber „Leben mit angeborenem Herzfehler. Ein Leitfaden“, kostenfrei anzufordern unter Tel. 069 955128400 oder per E-Mail unter bestellung@herzstiftung.de oder www.herzstiftung.de/emah-ratgeber

So läuft es rund

Endlich werden die Tage wieder länger und das Wetter besser. So macht Bewegung an der frischen Luft gleich mehr Spaß und die Motivation steigt. Laufsport gehört seit Jahren zu den beliebtesten Sportarten und hat sich besonders in diesen Zeiten durchgesetzt. Damit das Joggen zu einer durchweg positiven Trainingseinheit wird, bietet die Aktion Gesunder Rücken e. V. Ihnen Tipps, die Rückenschmerzen beim Laufen aus dem Weg räumen und für mehr Laufkomfort sorgen.

Mit dem Joggen werden viele positive Assoziationen verbunden: Gesundheit, Fitness, Disziplin und vieles mehr. Doch in welcher Form wirkt sich Joggen auch positiv auf Ihre Rückengesundheit aus? Joggen bietet eine Vielzahl an positiven Vorzügen: Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, Stresshormone werden abgebaut und das Immunsystem angekurbelt.¹ Um nur einige der vielen Vorteile, die mit dem Laufsport einhergehen zu nennen.

Besonders (Neu-)Einsteiger sollten sich zu Beginn Zeit lassen und die Ziele nicht zu hoch ansetzen. Ausdauerndes Laufen erfordert regelmäßiges Training und vor allem Geduld, denn aller Anfang ist schwer. Um den Bewegungsapparat zu schonen und Verletzungen vorzubeugen, empfiehlt sich ein sanfter Start mit wechselnden Lauf- und Gehpassagen. Nach und nach können Sie dann die Jogging-Abschnitte steigern, sodass sich Ihre Muskeln, Sehnen und Bänder an die neue Belastung gewöhnen. Grundsätzlich gilt, dass Sie stets langsam loslaufen, um den Körper gemächlich aufzuwärmen und Verletzungen vorzubeugen. Nach dem Einlaufen (bei Einsteigern nach etwa 10 Minuten) ist es wichtig, dass Sie Ihr eigenes Tempo finden, welches natürlich auch immer mit der individuellen Fitness zu tun hat. Für ein bisschen Abwechslung und langfristige Leistungssteigerung sorgen zwischenzeitliche Tempowechsel. Grundsätzlich gilt: Sie sollten sich in jedem Falle immer mit dem jeweiligen Lauftempo wohlfühlen. Und an mindestens zwei Tagen pro Woche gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe, um sich zu generieren.

Die Körpermitte stärken

Beim oder nach dem Joggen kann es besonders bei Unerfahrenen nicht selten zu Rückenschmerzen kommen. Eine der häufigsten Ursachen dafür ist die Verlagerung ins Hohlkreuz. Dabei kippt das Becken nach vorne und die untere Wirbelsäule kommt in eine ungewohnt starke Vorwölbung - so sind Schmerzen und Verspannungen schnell vorprogrammiert. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass Sie Ihre Rumpfmuskulatur langfristig stärken, denn diese fungiert als Gegenspieler zur Rückenmuskulatur, stützt den Rücken und sorgt für die nötige Stabilisation. Damit die Körpermitte diese Aufgabe bewältigen kann, sind zusätzliche Übungen sinnvoll. Hierzu zählt beispielsweise der Unterarmstütz bzw. Plank. Weitere Übungen für den Alltag sowie Tipps und Tricks finden Sie unter www.agr-ev.de/uebungen.

Der Fußaufsatz

Wenn es um den richtigen Fußaufsatz geht, scheiden sich die Geister. Hier gilt aber wieder: Jeder Mensch läuft anders und den "richtigen" Laufstil gibt es nicht. Wichtig ist nur, dass die Ausführung sauber ist und orthopädische Probleme ausgeschlossen werden. Die Schlagworte Dämpfung, Fersenaufsatz und Abrollverhalten sind hier entscheidend und das A und O des Laufens.

Um hier Gewissheit zu bekommen, kann eine Laufanalyse im Sportfachhandel oder beim Orthopäden helfen. Hier erhalten Sie dann zusätzlich Informationen zum richtigen Schuhwerk, dass keinesfalls zu eng sein sollte, um dem Fuß so Raum zum Arbeiten zu geben. Laufeinlagen, die den Druck gleichmäßig Verteilen und Stöße abfedern, können eine sinnvolle Ergänzung der Ausstattung sein. Haben Sie Ihren Laufstil gefunden, sollten Sie in der Regel auch dabei bleiben und auf ein variables Training achten. Dazu zählen beispielsweise besondere Lauf-ABC-Übungen, wie Skippings, High Knees oder Side Jumps oder auch das Laufen auf abwechslungsreichen Untergründen. Wer die Möglichkeit hat auf Waldwegen durch die Natur zu laufen, findet nicht nur Entspannung in neuer Umgebung, sondern tut auch der Flexibilität von Sehnen und Gelenken durch wechselnde Untergründe etwas Gutes. Aufgrund der unterschiedlichen Reize, die so auf den Körper wirken, werden die stabilisierenden Muskeln stets mit neuen Impulsen angeregt. Die Flexibilität der Sehnen, Körpergefühl und Balance können sich so dauerhaft verbessern.

Eine weitere tolle Eigenschaft der Laufsportart ist die Tatsache, dass dafür kaum Equipment notwendig ist: Lediglich die Kleidung und gute Laufschuhe müssen vorhanden sein. Und dann kann es auch schon losgehen!

Um besonders (Neu-)Einsteigern einen kleinen Überblick zum Thema Joggen zu bieten, finden Sie hier eine Checkliste mit Dingen, die Sie vor und während des Joggens beachten sollten:

-  Das richtige Schuhwerk
-  Aufwärmen
-  Das individuelle Tempo finden
-  Zu intensives Training vermeiden
-  Regelmäßigkeit 



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